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Um einen Arbeitnehmer verhaltensbedingt zu kündigen, muss er vorher eine - gegebenenfalls mehr als eine - Abmahnung erhalten haben. Bei der personenbedingten Kündigung ist oft ebenfalls eine vorherige Abmahnung erforderlich.  

Die Abmahnung hat sehr strenge Wirksamkeitsvoraussetzungen. Wenn der Arbeitgeber hier Fehler macht, ist die Abmahnung unwirksam und damit häufig auch die nachfolgende Kündigung.

 

Bei Abmahnung hilft der Fachanwalt für Arbeitsrecht
Anwalt Abmahnung

Für alle Fragen rund um Abmahnung und Kündigung: Fachanwalt Bredereck, tel 0201-4532 00 40, rat@remove-this.arbeitsrechtler-essen.com.  

  • In meiner Praxis als Fachanwalt für Arbeitsrecht erlebe ich es häufig, dass selbst große Unternehmen die Grundregeln beim Verfassen einer Abmahnung nicht immer beachten. Der Arbeitnehmer hat dann gute Karten, wenn er gegen eine nachfolgende Kündigung gerichtlich vorgeht. Sollte eine verhaltensbedingte Kündigung wegen Fehlern in der Abmahnung eindeutig unwirksam sein, bedeutet dies eine hervorragende Verhandlungssituation für den Arbeitnehmer, um eine möglichst hohe Abfindung zu erreichen.
  • Eine Abmahnung muss abhängig von der Schwere des Vorwurfs nach einer gewissen Zeit aus der Personalakte entfernt werden. Der Arbeitnehmer hat das Recht, eine Gegendarstellung zu verfassen und darauf, dass diese in die Personalakte aufgenommen wird. Der Arbeitnehmer hat ein Recht auf Einsicht in die Personalakte und kann nachprüfen, ob die Abmahnung nach Ablauf der Wirkungsdauer aus der Personalakte entfernt wurde.
  • Der Arbeitnehmer kann vor dem Arbeitsgericht auf Entfernung einer unberechtigten Abmahnung klagen. Aus meiner Erfahrung als Fachanwalt für Arbeitsrecht weiß ich aber, dass dies nur in seltenen Fällen Sinn macht. Wenn das Gericht nämlich die Unwirksamkeit der Abmahnung feststellt, sagt dies dem Arbeitgeber, dass er gegebenenfalls eine neue Abmahnung aussprechen muss, bevor er dem Arbeitnehmer kündigt. Wenn der Arbeitgeber aber von der Unwirksamkeit der Abmahnung nichts weiß, ist eine nachfolgend ausgesprochene Kündigung oft unwirksam. Der Arbeitnehmer gewinnt in dem Fall regelmäßig den nachfolgenden Kündigungsschutzprozess oder er erreicht eine hohe Abfindung.