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Rechte des Arbeitnehmers in der Elternzeit

  • Während der Elternzeit genießen Arbeitnehmer absoluten Kündigungsschutz. Eine Ausnahme besteht lediglich bei der behördlichen Genehmigung der Kündigung eines Arbeitnehmers in Elternzeit.

  • Selbst in der Probezeit kann einem Arbeitnehmer in Elternzeit, der eine Kündigung erhalten hat, nicht wirksam gekündigt werden.

  • Wichtig: Der absolute Kündigungsschutz eines Arbeitnehmers in Elternzeit gilt nur bei unbefristeten Arbeitsverhältnissen.

  • Ein in der Praxis bewährter Tipp ist es, in Elternzeit zu gehen, wenn der Arbeitnehmer in naher Zukunft mit einer Kündigung rechnet. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn aufgrund schlechter Auftragslage oder wirtschaftlichen Schwierigkeiten eine Welle von betriebsbedingten Kündigungen zu erwarten ist.

  • Jedes Elternteil kann nach der Mutterschutzfrist Elternzeit beantragen. Die Dauer der Elternzeit ist auf drei Jahre begrenzt. Sie endet ebenfalls grundsätzlich, wenn das Kind sein drittes Lebensjahr vollendet hat. Wenn man als Arbeitnehmer weiß, dass man in Elternzeit nicht gekündigt werden kann und sich vor einer zu erwartenden Kündigungswelle (etwa von betriebsbedingten Kündigungen) rechtzeitig um Elternzeit kümmert, kann einen dies dauerhaft den Arbeitsplatz sichern. Lassen Sie sich zu den Einzelheiten von einem Experten - sinnvoller Weise von einem Rechtsanwalt oder Fachanwalt für Arbeitsrecht - beraten.