Fachanwalt Arbeitsrecht ++ Essen ++ Arbeitsrecht Rechtsanwalt Essen ++ Arbeitsrecht Anwalt Essen ++ Rechtsanwälte ++ Anwaltskanzlei Essen

Finger weg vom Firmeneigentum – sonst droht Kündigung

© Fotolia

Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Berlin und Essen, mit einem Beitrag zum Thema Eigentum des Arbeitgebers.

Nichts mit nach Hause nehmen:
Was dem Arbeitgeber gehört, ist tabu. Arbeitnehmer sollten auf keinen Fall irgendwelche Sachen – und seien sie noch so klein oder wertlos (Papier, Stifte etc.) – mit nach Hause nehmen. Immer daran denken: der Diebstahl von noch so geringwertigen Sachen berechtigt den Arbeitgeber sofort zur Kündigung. Hier können ganz schnell falsche Eindrücke entstehen.

Auch Ausleihen ist gefährlich: Selbst wenn der Arbeitnehmer fest vorhat, die Sachen wieder zurückzubringen, besteht die Gefahr der Kündigung. Diese Absicht muss er später nämlich nachweisen und das ist häufig unmöglich.

Gewohnheitsrecht ebenfalls wenig hilfreich: Nur weil man bisher gewohnheitsmäßig Eigentum des Arbeitgebers z.B. ausgeborgt hat, heißt das nicht, dass damit das Problem erledigt wäre. Auch das muss nämlich vom Arbeitnehmer bewiesen werden. Ob man sich dann auf die Aussagen anderer Arbeitnehmer, die das bestätigen, verlassen kann ist äußerst ungewiss. Sie werden im Zweifel eher zum Arbeitgeber halten als zu dem Arbeitnehmer, der gekündigt werden soll.

Andere Kollegen machen das gleiche: Auch dieses Argument bekommt man immer wieder zu hören. Problem: Nur weil andere Kollegen auch Sachen mitgehen lassen, heißt das nicht, dass einem selbst auf einmal nichts mehr vorgeworfen werden kann. Auch das Verhalten anderer Kollegen lässt sich oftmals nicht beweisen. Welcher Arbeitnehmer wird schon zugeben, dass auch er seinen Arbeitgeber bestohlen hat?

Nachweisbare Vereinbarung mit Arbeitgeber: Wer sich unbedingt vom Arbeitgeber etwas ausleihen will oder wer etwas, was im Betrieb nicht mehr benötigt wird, mit nachhause nehmen will, sollte sich das vom Arbeitgeber schriftlich bestätigen lassen. In jedem Fall sollte man die Zusagen des Arbeitgebers durch Zeugen bestätigen lassen können.

Eigentum des Arbeitgebers aufessen geht auch nicht: Auch der so genannte Mundraub, der Diebstahl von Essen des Arbeitgebers, indem man alles aufisst, kann eine Kündigung rechtfertigen. Hier gilt daher ebenfalls das oben gesagte.

Wir vertreten Arbeitnehmer deutschlandweit bei Kündigungsschutzklagen gegen ihren Arbeitgeber und erstreiten Abfindungen. Rufen Sie Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck unter 030/40004999 und besprechen Sie zunächst telefonisch und unverbindlich die Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage.

Die Fachanwälte für Arbeitsrecht Volker Dineiger und Alexander Bredereck sind die Autoren des Ratgebers „Arbeitsrecht“ der Stiftung Warentest.

20.1.2016

Videos und weiterführende Informationen mit Praxistipps zu allen aktuellen Rechtsfragen finden Sie unter: www.fernsehanwalt.com

Spezialseite Kündigungsschutzklage für Arbeitnehmer:

Hier können Sie prüfen, welche Erfolgsaussichten einer Kündigungsschutzklage in Ihrem Fall bestehen und wie die Aussichten sind, mit einer Kündigungsschutzklage entweder den Bestand des Arbeitsverhältnisses zu sichern oder eine gute Abfindung zu erzielen. Sie finden Formulare für eine Kündigungsschutzklage mit Ausfüllhinweisen. Es folgt eine ausführliche Darstellung des Ablaufs des Kündigungsschutzverfahrens mit Praxistipps für das Verhalten vor dem Arbeitsgericht. Des Weiteren finden Sie ein Muster für einen Aufhebungsvergleich mit typischen Formulierungen und Hinweisen zum Ausfüllen. Sie können zudem auf Muster für Widersprüche gegen Sperrzeitanordnungen der Bundesagentur für Arbeit und Kostenbeispiele zugreifen. Das besondere Angebot: der Onlinecheck für Ihre Kündigung zum Preis von 50 € zuzüglich MwSt.

Das alles hier: www.kuendigungsschutzklage-anwalt.de