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Wird die Höhe der Abfindung in das Ermessen des Gerichts gestellt, geht das Gericht wie folgt vor: Das Gericht spricht 0,5 Bruttomonatsgehälter pro Beschäftigungsjahr zu. Das Bruttomonatsgehalt enthält Urlaubsentgeld und Urlaubsgeld. Zugrundegelegt werden die letzten 3 Monatsgehälter. Das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz entschied, dass ein Unternehmen der Betonsanierung und Kernbohrung eine Abfindung von 24.624,91 EUR an einen Arbeitnehmer, der als Vorarbeiter einen Stundenlohn von 17,51 € brutto erhielt und 14 Jahre im Unternehmen beschäftigt war. (Urteil vom 13.10.2010, Aktenzeichen: 7 Sa 177/10)