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Kündigungswelle droht bei WestLB: Fachanwalt für Arbeitsrecht rät

Bei Kündigungswelle: Fachanwalt
Kündigung

Massenentlassung bei der WestLB ab 2012: Was ist den betroffenen Arbeitnehmern zu raten? Ein Fachbeitrag von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Essen und Rechtsanwalt Dr. Attila Fodor, Essen

Die Ruhr Nachrichten (online) berichteten Ende Dezember 2011 über den Ablauf des geplanten Stellenabbaus bei der WestLB. Insgesamt 2700 Arbeitsplätze sind bei der WestLB – so der Medienbericht – vom Jobabbau betroffen. Das Online-Blatt berichtet, dass voraussichtlich diese Anzahl von Vollzeit-Beschäftigten nicht von einer Servicegesellschaft übernommen werden könnten. Zwar ist die WestLB derzeit dem Bericht zufolge darum bemüht, einzelne Unternehmensteile an Investoren zu verkaufen. Betriebsbedingte Kündigungen werden von der WestLB laut dem Bericht nicht ausgeschlossen.

Bei Entlassungswellen oder Kündigungswellen geschieht die Abwicklung der Arbeitsplätze oft im Rahmen von so genannten Sozialplänen. Die Sozialpläne sehen für den Fall, dass Arbeitnehmer das Unternehmen verlassen, so genannte Sozialplanabfindungen vor. Für den betroffenen Arbeitnehmer stellt sich in einem solchen Fall die Frage, ob eine Kündigungsschutzklage Sinn macht. Warum soll ein Arbeitnehmer Kündigungsschutzklage einreichen, wenn er durch den Sozialplan bereits eine scheinbar großzügige Abfindung erhält?

In den allermeisten Fällen ist eine Kündigungsschutzklage gegen eine Kündigung im Rahmen einer Entlassungswelle trotz zugesicherter Sozialplanabfindung dennoch sinnvoll. Es lässt sich nämlich regelmäßig eine – zum Teil deutliche – Erhöhung der Abfindung im Rahmen des Prozesses erreichen. 

Im oben geschilderten Fall der drohenden Entlassungswelle bei der WestLB müsste zudem geprüft werden, warum manche Mitarbeiter in der Servicegesellschaft bleiben dürfen und andere gegebenenfalls den Arbeitsplatz verlieren. 

Arbeitnehmer-Rat des Fachanwalts: Sollte das Kündigungsschutzgesetz für Ihren Fall anwendbar sein, ist es fast immer ratsam, Kündigungsschutzklage zu erheben. Regelmäßig ist es möglich, zumindest eine satte Abfindung dabei herauszuholen. Erfahrungsgemäß kalkulieren Unternehmen bei Entlassungswellen fest mit Beträgen, die sie im Rahmen von gerichtlichen Vergleichen vor dem Arbeitsgericht als Abfindung auszahlen. Wenn Sie Klage einreichen wollen, müssen Sie unbedingt darauf achten, dass hierfür eine 3-Wochen-Frist gilt, die mit Zugang des Kündigungsschreibens zu laufen beginnt.

Bei Kündigungswellen: Fachanwalt Bredereck in Essen

Dr. Fodor
Anwalt
Bredereck

Ein Beitrag von:

Rechtsanwalt Alexander Bredereck, Fachanwalt für Arbeitsrecht

Dr. Attila Fodor, Rechtsanwalt

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