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Ein Beitrag von Anwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Essen.

 

Stellenabbau bei Bayer angekündigt. Rund 12.000 Stellen will der Großkonzern bis 2021 abbauen, viele davon in der Bundesrepublik. Das berichtet Spiegel Online in einem Artikel vom 29.11.2018. Und dass der Pharmariese „betriebsbedingte Kündigungen im Personalverbund der Bayer AG in Deutschland bis Ende 2025 grundsätzlich ausschließt.“ Was Arbeitnehmer bei Bayer jetzt beachten müssen, erfahren Sie in diesem Beitrag vom Essener Arbeitsrechtsanwalt Alexander Bredereck.

 

Stellenabbau und Ausschluss von betriebsbedingten Kündigungen. Was bedeutet das für die Mitarbeiter von Bayer? Ein Stellenabbau kann auch mit anderen Mitteln erreicht werden, als mit einer Entlassungswelle durch betriebsbedingte Kündigungen. Möglich sind beispielsweise Änderungskündigungen und Aufhebungsverträge, um die Belegschaft parallel zu einem Einstellungsstopp reduzieren zu können. Wer von einer Änderungskündigung betroffen ist, oder wem man einen Aufhebungsvertrag anbietet, sollte auf folgendes achten:

 

Änderungskündigung: Was ist wichtig? Sie haben bei einer Änderungskündigung drei Möglichkeiten: Erstens, Sie nehmen die Änderung an und arbeiten zu den geänderten Bedingungen bei Bayer weiter, regelmäßig zu ungünstigeren Arbeitsbedingungen. Zweitens: Sie lehnen die Änderungen ab und klagen gegen die damit verbundene Kündigung mit einer Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht. Oder, drittens, Sie nehmen die Änderungen unter Vorbehalt an und gehen dagegen juristisch vor, ebenfalls mit einer Klage vor dem Arbeitsgericht.

 

Arbeitnehmer-Tipp zur Änderungskündigung vom Anwalt für Arbeitsrecht: Regelmäßig hat Variante 3 die meisten Vorteile für Arbeitnehmer. Wenn Sie den Arbeitsgerichtsprozess verlieren, fallen Sie nicht in die Arbeitslosigkeit. Dann treten die Änderungen in Kraft, gegen die Sie sich vor dem Arbeitsgericht gewehrt haben. Nur: Klagen gegen eine Änderungskündigung haben häufig gute Aussichten auf Erfolg. Häufig verstoßen die Änderungen gegen das Arbeitsrecht. Vor dem Arbeitsgericht hat der Arbeitnehmer dann regelmäßig die Wahl: Sich entweder auf seinen alten Arbeitsplatz mit den ursprünglichen Arbeitsbedingungen zurückklagen. Oder man einigt sich mit seinem Arbeitgeber auf einen Abfindungsvergleich. Wichtig: Gegen die Änderung kann man nur innerhalb einer Frist von drei Wochen Klage einreichen. Die Frist beginnt mit Zugang des Änderungskündigungsschreibens beim Arbeitnehmer.

 

Aufhebungsvertrag: Was ist wichtig? Unterschreiben Sie den Aufhebungsvertrag nicht ohne vorherigen Rat eines Fachmanns, am besten eines Anwalts oder Fachanwalts für Arbeitsrecht! Gerade bei Großkonzernen wie Bayer können Aufhebungsverträge oder Abwicklungsvereinbarungen auf den ersten Blick sehr attraktiv aussehen. Allerdings ist der Kündigungsschutz von langjährigen Arbeitnehmern bei großen Arbeitnehmern meist so stark, dass ein erfahrener Anwalt in direkten Verhandlungen mit dem Arbeitgeber oder vor dem Arbeitsgericht zum Teil deutlich bessere Ergebnisse erzielen kann. 

 

Angebot an Arbeitnehmer bei Bayer von Fachanwalt für Arbeitsrecht Alexander Bredereck, Essen: Rufen Sie mich gern an in meiner Essener Fachanwaltskanzlei für Arbeitsrecht unter 0201.4532 0040 und sprechen Sie mit mir über Ihre Kündigung, Änderungskündigung oder über Ihren Aufhebungsvertrag. In einem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch sage ich Ihren, wie ich Ihre Klage- und Abfindungschancen einschätze.